Darum ist Print die nachhaltige Werbelösung

Studie zeigt: Printwerbung verursacht für alle betrachteten Werbeformate weniger CO2 als deren digitale Pendants.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viel CO₂ beim Herunterladen einer Datei entsteht? Oder welche Emissionen Streaming und das tägliche Surfen im Internet verursachen?

Und was, wenn Papier in bestimmten Fällen die umweltfreundlichere Alternative ist? Wenn Print nicht nur länger im Gedächtnis bleibt, sondern auch in Sachen Nachhaltigkeit überzeugt?

Dann lohnt sich ein genauer Blick: die kürzlich erschienene Ökobilanzstudie des Öko-Instituts Freiburg zeigt, dass Werbung in Printprodukten mitunter deutlich weniger CO₂ emittiert als deren digitale Varianten. Vor allem Dateigrößen und Lesezeit haben im digitalen Bereich einen großen Einfluss auf den CO₂-Fußabdruck, während dies bei Printprodukten nicht der Fall ist.

Die Vergleichsstudie

Konkret wurde ein mehrseitiges Prospekt (beidseitig bedruckt, gefalzt und verklebt) zur Auslage in Supermärkten und eine generische PDF-Datei zur Ansicht im Web-Browser auf einer Online-Plattform (oder zum Download und Ansicht im PDF-Viewer), sowie Anzeigenplätze im redaktionellen Teil einer generischen Tageszeitung und ein statischer Werbebanner, eingebunden auf einer generischen Website mit redaktionellen Inhalten miteinander verglichen.

Vergleich CO2 Emissionen in kg /  1 Mio Impressionen

Die Studie zeigt konkrete Einflussfaktoren auf, die das Treibhausgaspotenzial beeinflussen können. Unter anderem sind dies:

  • Betrachtungsdauer: Je länger eine digitale Anzeige gesehen wird, desto höher das Treibhausgaspotenzial. Ab rund 1,4 Sekunden Betrachtungsdauer liegt ein Online-Banner über dem Wert gedruckter Anzeigen.
  • Datenvolumen: Je größer das Datenvolumen, desto höher die CO₂-Emissionen. Printprospekte schneiden selbst gegenüber Online-Prospekten mit kleiner Dateigröße (unter 350 KB) besser ab.
  • Reichweite: Mit wachsender Leserschaft verteilt sich bei Print die Umweltlast auf mehrere Personen und die Emissionen pro Impression sinken. Prospekte behalten ihren klaren Vorteil auch bei geringerer Reichweite. Wird eine Zeitungsanzeige allerdings nur von einer Person gelesen, kann das Online-Pendant im Vorteil sein.

Nachhaltiger werben

Unser Fazit: Die bewusste Wahl der Medien beeinflusst nicht nur die Wirksamkeit einer Kampagne, sondern auch ihren ökologischen Fußabdruck. Denn der Einsatz von umweltfreundlichen Papieren, erneuerbaren Energien im Druckprozess, nachhaltigen Druckfarben sowie emissionsarmen Transportlösungen trägt maßgeblich dazu bei, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren.

Abseits ökologischer Aspekte ist Print für uns weit mehr als nur ein nachhaltiges Medium. Print schafft Nähe: Die Haptik, das Gewicht und die Wertigkeit eines gedruckten Produkts machen Inhalte physisch erlebbar, sorgen für eine intensivere Wahrnehmung und können sogar die Kaufmotivation erhöhen.

Basierend auf einer Initiative des Verband Druck Medien und Austropapier.

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